Markt Naturstein

Mit Naturstein gestalten und bauen Einmannbetriebe im Handwerk ebenso wie mittelständische Industrieunternehmen mit über 200 Beschäftigten.

Diesen Markt bedienen Hersteller von Steinverarbeitungstechnik, bauchemischen Produkten, Software und Bronze sowie diverse Handelsunternehmen (Steine, Grabmale, Maschinen und Werkzeug).

Klein aber fein: Mit ihren 11.000 Steinmetzen in 5.000 Handwerksbetrieben und rund 180 Firmen in der Industrie prägt die Naturwerksteinbranche in Deutschland historische und moderne Bauten, öffentliche und private Räume und das Gedenken auf Friedhöfen. Sie passt sich veränderten Strukturen an, setzt den Fokus auf Qualität und verschließt sich auch neuen Geschäftsfeldern nicht. 

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Das deutsche Steinmetzhandwerk

… verbindet Tradition und Moderne

Seit Jahrhunderten arbeiten Steinmetze und Bildhauer an sakralen Bauwerken. Allein in Deutschland sind 15 Dom- und Münsterbauhütten zum Erhalt der teils mittelalterlichen Bauwerke aktiv. Mit rund 60 Mitarbeitern unterschiedlicher Gewerke ist die Kölner Dombauhütte die größte. Die Xantener Dombauhütte zählt mit ihrem fünfköpfigen Team zu den kleinsten. Die Verantwortlichen der Bauhütten tauschen sich fachlich auf internationaler Ebene aus und sind in der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenbaumeister organisiert. Rekonstruktion, Restaurierung, Steinkonservierung, Sicherung und Erhaltung der Bausubstanz erfordern Erfahrung und spezialisiertes Wissen. Die Teams der Bauhütten beherrschen nicht nur das klassische traditionelle Steinmetzhandwerk. Digitale Messtechnik und Datenverarbeitung für Aufmaß und Dokumentation sind inzwischen Standard. Naturwissenschaft und Technik, Pioniergeist und Kreativität spielen bei Konservierung, Steinergänzung und Erhaltung eine entscheidende Rolle. In wohl kaum einem anderen Beruf kommen Tradition und Moderne so eng in Berührung wie bei den Steinmetzen und Steinbildhauern. 

… passt sich veränderten Strukturen an

Der Friedhof ist nach wie vor Tätigkeitsfeld Nummer eins der 5.000 Steinmetzbetriebe in Deutschland, von denen rund 1.200 Einmannbetriebe sind. Bei den im Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) organisierten Betrieben, die sich an der halbjährlichen Konjunkturumfrage beteiligen, machen Herstellung und Verkauf von Grabsteinen rund 49 % des Umsatzes aus (Stand Juli 2018). Doch der Absatz wird angesichts eines enormen Wandels der Bestattungskultur schwieriger. Die Zahl anonymer Bestattungen steigt. Erdbestattungen im Sarg gehen rapide zurück. Auch in katholisch geprägten Regionen sind Urnenbestattungen inzwischen en vogue. Alternative Bestattungsformen, die Lockerung des Friedhofszwangs und Meldungen über Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen, machen den Friedhof für Steinmetze zu einem immer schwierigeren Arbeitsfeld. Der BIV und der Deutsche Naturwerkstein-Verband (DNV), in dem Verarbeitungsbetriebe und Steinbruchbetreiber organisiert sind, reagieren auf die veränderten Strukturen. In Broschüren und Präsentationsmappen wird der Fokus auf Beratung der Hinterbliebenen, qualitativ hochwertige und gestalterisch anspruchsvolle Grabmale gerichtet. Mit Imagekampagnen für heimische Natursteine und in Deutschland hergestellte Grabsteine setzen sich die Verbände für Nachhaltigkeit und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Sie fördern damit zugleich die Entfaltungsmöglichkeit heimischer Betriebe in Industrie und Handwerk. Der gesellschaftliche Wandel, weg von Konformität und Tradition, hin zu Individualität und Mobilität, macht sich inzwischen auch in der Grabmalgestaltung bemerkbar. Hinterbliebene wollen stärker mitgestalten als früher. Die Herkunft der Steine, moderne Formen, weltliche Zeichen und Symbole und eine der Person des Verstorbenen entsprechende Gestaltung spielen eine immer wichtigere Rolle.  

... entwickelt sich stabil

Trotz der Krisendiskussionen rund um den Friedhof, entwickelt sich das Steinmetzhandwerk laut Konjunkturumfragen des BIV gut. Die überwiegende Mehrheit der befragten Betriebe hat mit Blick auf die Zukunft bessere oder gleichbleibende Geschäftserwartungen. Von den rund 3800 Steinmetzbetrieben, die Mitarbeiter beschäftigen (derzeit durchschnittlich 7,4) Mitarbeiter sind viele außer auf dem Friedhof noch im Bau und in der Restaurierung tätig. Der Garten- und Landschaftsbau spielt kaum eine Rolle. Die in der Konjunkturumfrage des BIV im Juli 2018 befragten Steinmetzbetriebe erzielten 48,7 % ihres Umsatzes im Grabmalbereich, 35 % im Baubereich, 11,3 % in der Restaurierung, 2,0 % mit Gartengestaltung und 3,1 % mit Sonstigem. Die Umsatzverteilung hat sich bei den befragten Mitgliedern des BIV zwischen den Jahren 2010 und 2018 zu Gunsten von Bau und Restaurierung verändert. 87 % der Betriebe geben gestiegene oder unveränderte Umsätze an. Keinen Umsatzrückgang meldeten Betriebe in Ostdeutschland.   

Die Stimmungslage ist mehrheitlich optimistisch. Die meisten Befragten erwarten mit Blick auf die Zukunft eine bessere oder gleichbleibende Geschäftsentwicklung. Nur 7,3 % rechnen mit einer nachlassenden Geschäftstätigkeit. 

Der durchschnittliche Auftragsbestand hat sich erhöht. Der Abwärtstrend aus dem Jahr 2016 wurde überwunden. Die größte Steigerung im Auftragsvorlauf ist im Grabmalbereich zu verzeichnen, gefolgt vom Baubereich. Aber auch die Restaurierungssparte hat in der Summe eine Steigerung zu verzeichnen.  

Der Mitarbeiterstand in den Steinmetzbetrieben liegt laut Konjunkturumfrage im Juli 2018 bei durchschnittlich 7,4 Mitarbeitern und ist damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen. 9,4 % der Betriebe haben zusätzliche Stellen geschaffen. 15,4 % haben ihren Personalbestand verringert. Rund jeder siebte Betrieb plant Neueinstellungen (14,5 %). 8,4 % der Betriebe wollen Stellen abbauen. 

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Viele Betriebe öffnen sich der Digitalisierung und nutzen das Internet zur Informationsgewinnung. Weiterhin sichert sich das Steinmetzhandwerk seinen Markt durch zuverlässige Tarifverträge. 

Im Spätsommer 2013 wurde ein eigener Mindestlohn für Steinmetze und Steinbildhauer eingeführt. Seitdem ist der Mindestlohn immer wieder gestiegen. Im Mai 2018 folgte die nächste Stufe. Steinmetze und Steinbildhauer in Ostdeutschland erhalten seitdem den gleichen Mindestlohn von 11,40 Euro pro Stunde wie die Kollegen in Westdeutschland. 

… sucht Lehrlinge

Personell sind die Betriebe leicht gewachsen. Aufgrund rückläufiger Lehrlingszahlen bleibt es jedoch schwierig, Personal zu finden. Die dreijährige Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauer erfolgt im dualen System. Berufsschulen gibt es für Steinmetze und Steinbildhauer an zehn Standorten. Zur praktischen Ergänzung der Ausbildung innerhalb des Betriebes, werden die Lehrlinge seit 1975 überbetrieblich in Ausbildungszentren in Mainz, Königslutter, Ingolstadt und Wunsiedel unterwiesen. 

Mehr zum Thema Ausbildung "Steinmetz- und Steinbildhauer" finden Sie hier

Die deutsche Naturwerksteinindustrie

… gewinnt mit erstklassiger Qualität

Zur Naturwerksteinindustrie gehören rund 180 Betriebe mit einem jährlichen Geschäftsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro, die Naturwerkstein in Steinbrüchen in Blöcken oder Platten gewinnen und zu Produkten für Bau, Friedhof und Gestaltung verarbeiten. Nicht dazu zählen Kies- und Schotterwerke. Um gegen Billigmärkte in Asien zu bestehen, konzentriert sich die deutsche Naturwerksteinindustrie auf erstklassige Qualität und Kundenzufriedenheit. Ein wachsendes ökologisches Bewusstsein und die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit fördern den Trend zu heimischen und europäischen Produkten. Eine vom DNV in Auftrag gegebene Nachhaltigkeitsstudie beweist, dass Natursteinfassaden deutliche energetische Vorteile gegenüber Glasfassaden haben. Natursteinfassaden benötigen demnach in der Herstellung und Nutzung wesentlich weniger Energie als Glaselemente. Auch was die Umweltbelastungen und die Herstellungskosten betrifft, schneiden Natursteinfassaden erheblich besser ab.

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… verbucht steigende Produktions- und Verbrauchszahlen

In Deutschland wird Naturwerkstein in mehr als 200 Steinbrüchen gewonnen, überwiegend Sandstein, Kalkstein, Granit und Basalt. Die Produktion von Rohmaterial lag in Deutschland von 2003 bis 2017 zwischen 700000 t und 750000 t, bis auf das Jahr 2005, als 850000 t gewonnen wurden. 2016 und 2017 wurden jeweils 750000 t gewonnen. Die Produktion von Fertigware lag in Deutschland von 2003 bis 2017 zwischen 230000 t (2009) und 534000 t (2003). Mit 513000 t im Jahr 2017 hat sich die Produktion dem Höchstwert von 2003 wieder angenähert, nachdem sie im Jahr davor bei 497000 t lag. Damit hat sich die Produktion von Fertigware seit 2009 mehr als verdoppelt.  

Der Natursteinverbrauch lag in Deutschland von 2003 bis 2017 zwischen 1,5 Mio. t (2010) und 2,4 Mio. t (2003). 2015 und 2016 wurden jeweils 1,8 Mio. t verbraucht. 2017 stieg der Verbrauch auf knapp 1,9 Mio. t.  

Der Import von Rohmaterial nach Deutschland lag von 2006 bis 2017 zwischen 225000 t (2012) und 427000 t (2016). 2017 wurden 407000 t Rohmaterial eingeführt.  Der Import von Fertigware lag von 2003 bis 2017 zwischen 2,174 Mio. t (2007) und 1,516 Mio. t (2010). 2017 lagen die Einfuhren von Rohmaterial bei 1,589 Mio. t. 

Der Export von Rohmaterial von Deutschland lag von 2006 bis 2017 zwischen 482000 t (2008) und 231000 t (2014). 2017 wurden 289000 t ausgeführt. Der Export von Fertigwaren verzeichnete 2017 mit 210000 t den niedrigsten Wert seit 2006. Am meisten Fertigwaren exportierte die deutsche Naturwerksteinwirtschaft im Jahr 2008 mit 373000 t. 

… bildet Naturwerksteinmechaniker aus

Zu den Beschäftigten in der Naturwerksteinindustrie gehören neben Steinmetzen und Steinbildhauern auch Naturwerksteinmechaniker. Die Ausbildung in den Fachrichtungen Maschinenbearbeitungstechnik, Schleiftechnik und Steinmetztechnik dauert drei Jahre. Im dualen System erfolgt die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in Berufsschulen in Mayen (Rheinland-Pfalz) oder Eichstätt (Bayern). Derzeit sind dort in je drei Lehrjahren rund 180 Naturwerksteinmechaniker in Ausbildung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zum/r Industriemeister/in Naturwerkstein fortzubilden, mit einer Abschlussprüfung bei der IHK Nürnberg. Seit September 2014 wird außerdem das erste Verbundstudium Bauingenieurwesen (Bachelor) mit der Ausbildung zum/r Naturwerksteinmechaniker/in (IHK) angeboten. Den Betrieben der Naturwerksteinindustrie bietet dieses Duale Studium eine Chance, qualifizierte Auszubildende zu erhalten. 

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Der globale Natursteinmarkt

… wächst bei Produktion und Handel

Auch global gesehen wächst die Natursteinwirtschaft. Produktion und Handelsvolumen nehmen zu. Die Gewinnung von Rohmaterial lag weltweit von 2008 bis 2017 zwischen 104,5 Mio. t (2009) und 152 Mio. t 2017, dem bisherigen Höchststand.  

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… hat China als Marktführer

Unangefochtener Marktführer ist China. 49 Mio. t Naturstein wurden 2017 im Reich der Mitte abgebaut. Das entspricht einem Weltmarktanteil von 32,2 %. Platz zwei belegt Indien, mit einer deutlich geringeren Abbaumenge von 24,5 Mio. t im Jahr 2017. Dahinter folgen die Türkei, der Iran, Brasilien, Italien, Ägypten, Spanien, Portugal und die USA. 

Der weltweite Natursteinverbrauch stieg 2017 von 1,58 m² im Vorjahr auf fast 1,66 Mrd. m², gerechnet mit einer Stärke von 2 cm. Drei Viertel aller Naturwerksteine wurden im Baubereich eingesetzt. Aus dem Rest entstanden Grabmale, Galabau-Produkte und andere Erzeugnisse. Mit großem Abstand am meisten Material findet in China Verwendung (490 Mio. m²). Dahinter folgen Indien, die USA, Südkorea und Brasilien. Deutschland rangiert an achter Stelle (35 Mio. m²). Den höchsten Prokopfverbrauch an Naturstein erzielt die Schweiz vor Saudi-Arabien.  

Das weltweite Handelsvolumen hat 2017 knapp 58 Mio. t. erreicht und ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 % gestiegen. Indien löste 2017 China als Exportweltmeister ab. In China waren die Exporte im dritten Jahr rückläufig und betrugen 2017 noch 11,3 Mio. t, während Indien 11,48 Mio. t Naturstein ins Ausland verkaufte. 

Die Preisunterschiede von chinesischen und europäischen Natursteinprodukten sind nach wie vor enorm: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Naturstein aus China lag 2017 bei rund 30 US-$, der für Ware aus Indien bei rund 27,50 US-$. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis für verarbeiteten Naturstein aus Deutschland lag 2017 bei knapp 65 US-$ pro m² mit 2 cm Stärke. 

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… und bezieht Technik aus Italien

Führender Anbieter bei Anlagen und Maschinen für die Gewinnung und Verarbeitung von Naturwerkstein, ist nach wie vor Italien. Es exportierte 2017 Maschinen und Werkzeuge im Wert von 941,3 Mio. US-$. Das waren 178,5 Mio. US-$ mehr als 2016 und entspricht einem Weltmarktanteil von 42,4 %. Der Wert der Technikausfuhren aus Deutschland ist um 20 Mio. US-$ auf 163,24 Mio. US-$ gestiegen. 

Neue Materialien

… erweitern den Natursteinmarkt

Seit über 20 Jahren gehören auch Verbundmaterialien zur Natursteinbranche. Das sind Materialmixe, die Quarz, Harz, Marmor, Edelsteinkomponenten, Glas oder Recyclingstoffe enthalten. Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter solcher – zumeist hochpreisiger – Komposite, die vor allem als Küchenarbeitsplatten Anwendung finden. Für zusätzliche Anwendungsbereiche wie Böden oder Fassaden wurden neue Materialvariationen entwickelt. Das Angebot an Farbtönen, Oberflächen und Strukturen ist größer geworden. Auch mit Werkstoffen wie Großkeramik buhlen die Hersteller um die Gunst der Natursteinkunden. Ob diese Verbundmaterialien und Keramiken eine Konkurrenz für die Verwendung von Naturwerkstein darstellen, wird immer wieder diskutiert. Steinmetze und Natursteinbetriebe, die sich auf den Baubereich spezialisiert haben, erweitern mit Verbundmaterialien und Keramiken ihre Angebotspalette und erhöhen damit die Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Jedenfalls verfügen sie über die passenden Werkzeuge und Maschinen sowie über das nötige Know-how für die Bearbeitung der künstlich hergestellten, jedoch „steinharten“ Materialien.

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Verbände

Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) in Frankfurt am Main
www.biv-steinmetz.de 

Der BIV ist unterteilt in regionale Landesinnungen mit unterschiedlich vielen lokalen Innungen. Rund 2.000 deutsche Steinmetzbetriebe in Deutschland sind Mitglied im BIV, der ihre Interessen gegenüber Politik, Parlament, Öffentlichkeit und relevanten Behörden und Institutionen auf nationaler und europäischer Ebene vertritt. Bundesinnungsmeister ist Gustav Treulieb.

Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V. (DNV) in Würzburg
www.natursteinverband.de 

Der DNV zählt rund 130 Mitgliedsfirmen und 50 Fördermitglieder (Zuliefererbetriebe). Ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit liegt in der Erarbeitung bautechnischer Regeln für die Anwendung von Naturwerksteinen im Baubereich. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der deutschen Grabmalindustrie. Präsident ist Joachim Grüter. 

Zentralverband der Deutschen Naturwerkstein-Wirtschaft e.V. (ZDNW) in Frankfurt am Main www.biv-steinmetz.de

Der ZDNW ist die gemeinsame Dachorganisation von BIV und DNV. Ziel ist die gemeinsame langfristige Förderung des Naturwerksteins.

Euroroc in Wiesbaden
www.euroroc.net 

Euroroc ist ein Zusammenschluss europäischer Natursteinverbände zum gegenseitigen Austausch und zur Förderung des Naturwerksteins auf internationaler Ebene.

AFD Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel
www.friedhof-und-denkmal.de 

Die seit 1951 bestehende Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD) verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum über den angemessenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu informieren, und sie tut dies auf der Basis der wissenschaftlichen Erforschung von Vergangenheit und Gegenwart. Zu diesem Zweck unterhält die AFD das Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur in Kassel.

Verband für Gedenkkultur (VfG) e.V. in Unna
www.gedenkkultur.de 

Der Verband für Gedenkkultur e.V. (VfG), bis Februar 2016 "Verband deutscher Natursteinverarbeiter (VDNV)", entstand 2014 aus der Interessengemeinschaft Asiatische, Afrikanische und Lateinamerikanische Natursteine e.V. (IGN). Unter dem Motto "Menschen würdigen, Friedhöfe fördern" will der VfG laut eigenen Angaben "positive Leitgedanken über Leitmedien in der breiten Öffentlichkeit zu verankern, um auf diesem Weg Gesellschaft und Medien für die Bedeutung des Friedhofs und des Grabmals zu sensibilisieren." Zu den aktuell (Februar 2016) rund 160 Mitgliedern zählen ca. 100 Steinmetzbetiebe, zwei Innungen und rund 50 mittelständische Händler/Produzenten, Bronzehersteller und Natursteintransportunternehmen aus dem In- und Ausland.

Dombaumeister e.V. in Köln
www.dombaumeisterev.de 

Dombaumeister e.V. ist die europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenbaumeister. Größtes Anliegen der Vereinigung ist der fachliche Austausch zur Lösung von aktuellen baulichen und restauratorischen Problemen.

Sachverständigenkreis euroFEN in Raesfeld
www.euro-fen.de 

Der euroFEN bietet allen Sachverständigen der Gewerke Fliesen, Estrich und Naturstein eine Plattform. Durch regelmäßige Seminare und Tagungen können sich Experten weiterbilden und untereinander austauschen.

Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden (BBS) in Berlin
www.baustoffindustrie.de/cms/website.php

Der Bundesverbands Baustoffe - Steine und Erden (BBS) ist der Dachverband der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie und damit die gemeinsame wirtschafts- und industriepolitische Interessensvertretung von 16 Einzelbranchen und rund 4.000 Unternehmen. Euroroc in Wiesbaden www.euroroc.netEuroroc ist ein Zusammenschluss europäischer Natursteinverbände zum gegenseitigen Austausch und zur Förderung des Naturwerksteins auf internationaler Ebene.

Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) in Belp bei Bern
www.vsbs.ch  

Der Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) ist der Berufsverband des Bildhauer- und Steinmetzgewerbes in der Schweiz. Er zählt gegenwärtig 130 Aktiv- und Freimitglieder. Insgesamt gibt es in der Schweiz ca. 200 bis 300 Steinmetzbetriebe.

Naturstein-Verband Schweiz (NVS) in Bern
www.nvs.ch 

Im Naturstein-Verband Schweiz sind nicht nur Natursteinwerke Mitglied, sondern auch Betriebe der Natursteingewinnung, des Natursteinhandels, Verleger-, Versetzer-, Unterhalts- und Instandsetzungsfirmen sowie Natursteinexperten und Fachplaner. Aktuell vertritt der NVS rund 70 Natursteinfachbetriebe.

Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe/Berufsgruppe der Steinmetze in Wien
www.wko.at/steinmetzmeister.de 

Die Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe/Berufsgruppe der Steinmetze bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Vertretung der österreichischen Steinmetzmeister. Alle rund 731 Steinmetzbetriebe sind Zwangsmitglieder in der WKÖ.

 

 

Messen

Stone+tec in Nürnberg
www.stone-tec.com

Als „Internationale Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung“ überzeugt die Stone+tec mit einem klaren Fokus auf die Natursteinbranche in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Nachbarländern sowie einem umfangreichen Angebot in den Bereichen Naturstein, Technik und Grabmal. Die Messe ist DAS Fachforum für deutschsprachige Steinmetze und alle Fachleute, die sich mit Naturwerkstein befassen. Über die Jahre hat die ehemals sehr international aufgestellte Messe stark an Ausstellern und Besuchern verloren. 2015 stellten 446 Firmen aus; die Veranstalter zählten 15.000 Besucher. Die nächste Ausgabe der Stone+tec findet 2018 statt; die zweijährig stattfindende Messe wechselt in gerade Jahre. Das haben die ideellen Träger der Messe BIV (Bundesverband deutscher Steinmetze) und DNV (Deutscher Naturwerkstein-Verband), der Fachbeirat der Stone+tec sowie der Veranstalter NürnbergMesse GmbH gemeinsam beschlossen. Die nächste Stone+tec öffnet vom 13. bis 16. Juni 2018 die Tore. Die Stone+tec 2018 ist die 20. Veranstaltung seit 1979 (damals „Deutsche Natursteintage“).

Marmomacc in Verona/Italien
www.marmomacc.com

Die internationale Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung in Verona, Italien, fand 2015 zum 50. Mal statt. Mit über 1.500 Ausstellern, davon über 900 nicht aus Italien) und 67.000 Besuchern, davon 57% aus dem Ausland, ist sie die größte europäische Naturwerksteinmesse und sehr international. Die Veranstalter sorgen stets für ein reichhaltiges Rahmenprogramm, insbesondere auch für Architekten. Auf der Marmomacc sieht man immer hervorragendes Natursteindesign. Termin 2016: 28. September bis 1. Oktober.

Carrara Marmotec in Carrara/Italien
www.carraramarmotec.com

Diese Messe findet jedes Jahr in Marina di Carrara, Italien, statt, 2016 zum 33. Mal vom 18. bis 22. Mai und unter neuer Führung. Besonders ist der Messeplatz unterhalb der berühmten Steinbrüche von Carrara und nahe beim Hafen, der früher ein zentraler Umschlagplatz für Steine aus aller Welt war. Die Messe hat über die Jahre stark an Besuchern verloren. Für Käufer aus Asien und den USA blieb sie zusammen mit den umliegenden Firmen immer interessant. Regionalpolitisch wird die Veranstaltung stark unterstützt. Jetzt gibt das neue Messeteam Gas. Man will Akzente setzen in Sachen Fortbildung und Nachhaltigkeit.

Marble in Izmir/Türkei
www.marble.izfas.com.tr

Auf einem neuen Veranstaltungsgelände fand die internationale Natursteinmesse Marble 2016 zum 22. Mal statt. Über 1.100 Unternehmen stellten aus, davon 193 aus dem Ausland. Marble gehört zu den weltweit größten Natursteinmessen. Sie stellt eine Handelsbrücke zwischen den Ländern in Europa und dem Nahen Osten dar. Zu ihren Zielen gehört es, den Anbietern türkischer Natursteine neue Exportmärkte zu erschließen. Dafür betreibt die Messegesellschaft Izfas Marketing in der ganzen Welt. Nächster Termin: 22. bis 25. März 2017

Xiamen International Stone Fair in Xiamen/China
www.stonefair.org

Die Messe Xiamen Stone Fair hat sich zur weltgrößten Natursteinmesse entwickelt. 2016 präsentierten sich dort mehr als 2.000 Firmen, davon 70% aus China und der Rest aus 56 anderen Ländern (auch ein Dutzend aus Deutschland und eine knappe Handvoll aus der Schweiz). Die Veranstalter haben über 148.000 Messeeintritte, davon über 28.000 aus dem Ausland gezählt. Die Messe spielt für den internationalen Naturwerksteinmarkt eine zunehmend wichtigere Rolle, speziell für Länder wie Indien, Japan, Indonesien, Australien/Neuseeland, USA und Afrika. 2015 war der chinesische Markt allerdings etwas rückläufig.

Weitere Messen finden Sie hier

 

 

Deutschsprachige Magazine

Naturstein
www.natursteinonline.de
Deutschlands führende Zeitschrift für die Natursteinwirtschaft (laut IVW II/2015, verkaufte Auflage: 3.239

Stein
www.stein-magazin.de
Fachzeitschrift für die Natursteinbranche, herausgegeben vom Callwey Verlag, München

Kunst & Stein (Schweiz)
www.vsbs.ch/index.php/kunst-und-stein
Fachzeitschrift des Verbands Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS)

Der Steinmetz (Österreich)
www.steinzentrum.org/images/Steinmetz_0210_2.pdf
Zeitschrift der österreichischen Steinmetzmeister, herausgegeben vom Steinzentrum Hallein

Fliesen & Platten
www.fliesenundplatten.de/fachmedien/158/952
Fachzeitschrift für das Fliesengewerbe

Friedhofskultur
www.friedhofskultur.de
Fachzeitschrift für das gesamte Friedhofswesen, herausgegeben vom Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands (VFD)

Bestattungskultur
Magazin des Bundesverbands Deutscher Bestatter e.V. (BDB), herausgegeben von der Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH

Taspo
www.taspo.de
Älteste und auflagenstärkste Wochenzeitung für den gesamten „grünen Markt“, herausgegeben von der Haymarket Media GmbH & Co. KG

Deutschsprachige Portale

www.natursteinonline.de
DAS Forum für die Natursteinbranche: Deutschlands führendes Fachportal, von 9/2014 bis 8/2015 im Durchschnitt 11.613 Besuche (visits) und 39.781 Seitenaufrufe (page views) monatlich (laut Google Analytics); mit Natursteindatenbank, Adressverzeichnis, Einkaufsführer, News, Terminkalender, Fotoreportagen, Wörterbuch und einem Webshop

www.natursteinunikat.de
Gemeinschaftsportal vom Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV), Deutschen Naturwerkstein Verband e.V. (DNV), Zentralverband der deutschen Naturwerksteinwirtschaft (ZDNW) und Verband der Europäischen Naturwerksteinwirtschaft (EUROROC); unter dem Motto "Naturstein - Jedes Stück ein Unikat" wirbt die Branche für die Verwendung von Naturstein in privaten Haushalten, in Gewerbe- und Kommunalbauten und nicht zuletzt auch als ehrendes Andenken auf Friedhöfen.

www.steinmetz-weiterbildung.de
bundesweites Fort- und Weiterbildungsprogramm des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks, herausgegeben vom Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.V. (bbw)

www.stone-ideas.com
Internationale Nachrichten aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design mit Naturstein

www.fokus-naturstein.de
Informationen und Anwendungsbeispiele rund ums Bauen, Einrichten, Wohnen und Architektur mit Naturstein inklusive Firmensuche

www.steininfo.de
Informationsdienst Naturstein: unabhängiges Dienstleistungsunternehmen für die gesamte Natursteinbranche; Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Einführung neuer Produkte und Sortimente, Image-Entwicklung, Gestaltung von Produktunterlagen, Internetpräsenz und Verkaufsförderung, Mitarbeiter- und Kundenschulungen

www.naturstein-datenbank.de
Natursteindatenbank der Abraxas Stone Experts GmbH

www.graniteland.de
Naturstein-Suchmaschine für Granit und Marmor

www.aeternitas.de
Aeternitas e.V., die gemeinnützige, bundesweit tätige Verbraucherinitiative Bestattungskultur, informiert und berät in allen organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten rund um den Trauerfall; der Verein hat über 50.000 Mitglieder

www.jenseite.de
Online-Journal über Leben und Tod; ein journalistisches Experiment, das Angst nehmen und Mut machen will, das Leben zu lieben, gerade weil es endet

www.pronaturstein.ch
ProNaturstein: Arbeitsgemeinschaft aus Schweizer Verbänden der steinverarbeitenden Branche mit dem Ziel, das allgemeine Interesses am Naturstein und dessen Verwendung in allen Formen und Bereichen zu fördern

www.pronaturstein.at
Pronaturstein: Portal der Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke (VÖN) - ein Zusammenschluss österreichischer Natursteinwerke mit dem Ziel, Naturstein in Architektur, Bauwesen und Einrichtungsbereich neu zu positionieren

www.steinzentrum.org
Website des Steinzentrums Hallein; es steht den österreichischen Innungen bei der Erbringung von Dienstleistungen für Mitglieder und der Natursteinbranche als verlängerter Arm zur Verfügung und bietet Weiterbildungen für die Betriebe und deren Mitarbeiter an

Xing

NATURSTEINForum

Die XING-Gruppe "NATURSTEINForum - Informationen über Naturstein - im Haus und Garten, auf Plätzen und Promenaden, für Brunnen und weiteres" wurde 2005 von Stefan Wolf, Mitgleid der Geschäftsleitung des Natursteinwerks Rechtglaub-Wolf in Lübeck, gegründet. Heute zählt sie über 1200 Mitglieder. Co-Moderatoren sind Naturstein-Chefredakteurin Bärbel Holländer, Naturstein-Redakteurin Susanne Storath und Reiner Krug, Geschäftsführer des Deutschen Naturwerkstein-Verbands (DNV). Das Forum lebt vom Austausch unter den Mitgliedern. Die Redaktion Naturstein veröffentlicht in der Rubrik "Fachzeitschrift Naturstein – aktuell" News von www.natursteinonline.de.

https://www.xing.com/communities/groups/natursteinforum-informationen-ueber-naturstein-im-haus-und-garten-auf-plaetzen-und-promenaden-fuer-brunnen-1001715